Vermögen geschickt anlegen

Selbst angehen oder Experten vertrauen?

Das eigene Vermögen kann durchaus selbst angelegt werden. Sich das nötige Fachwissen anzueignen, mag etwas dauern. Tareno als vielfach ausgezeichneter unabhängiger Schweizer Vermögensverwalter unterstützt seine Kundinnen und Kunden mit Expertise und langjähriger Erfahrung in Sachen Anlagestrategie, Kostenoptimierung und regelmässiger Berichterstattung.

Tareno AG – wer wir sind – kurz und knapp erklärt

 

Kann ich selbst investieren?

Natürlich, doch Investment-Neulinge aufgepasst. Sinnvoll ist, mit kleinen Schritten anzufangen und sich über die Jahre ein Wissen über Märkte, Branchen und Strategien, Anlagen und Gebührenfallen anzueignen, um Überraschungen möglichst zu vermeiden. Ein unabhängiger Vermögensberater wie Tareno unterstützt Vermögende nicht nur mit einer Finanzplanung, sondern mit einer massgeschneiderten Anlagestrategie und deren geschickter Umsetzung.

 

Wie eigne ich mir das nötige Rüstzeug an und vermeide unnötige Risiken?

Der Aufbau eines allgemeinen Verständnisses wirtschaftlicher Zusammenhänge ist unerlässlich. Makroökonomie gehört ebenso zum Rüstzeug wie betriebswirtschaftliches Grundwissen. Bilanzen lesen und verstehen zu können hilft, Unternehmen zu beurteilen. Das tägliche Studium einschlägiger Berichterstattung ist ein Anfang. Fachliteratur zu einzelnen Aspekten ermöglicht es, die Mechanismen des Marktes zu entschlüsseln. Setzen Sie sich mit Investitionskonzepten auseinander, um sich langsam ein Bild zu machen, wie Geld über Zeit gewinnbringend angelegt werden kann.

 

Anlagestrategie – mit Selbstreflexion fängt es an

Um persönliche Investitionsziele definieren zu können, sind Überlegungen zur eigenen finanziellen Situation wichtig. Dabei verhalten sich Sicherheit, Liquidität und Rendite wie ein Dreieck. Die Risikobereitschaft beeinflusst die finanziellen Ziele und gibt dadurch den Rahmen für Investitionen. Eine nachhaltige Anlagestrategie ist zwingend auf Langfristigkeit ausgerichtet. Spannend wird es, wenn Ausschüttungen von Anlagen, zum Beispiel Kursgewinne oder Dividenden, reinvestiert werden können. Dennoch muss eine Anpassung regelmässig geprüft werden, da sich sowohl die persönliche Situation als auch der Finanzmarkt ständig ändern. Die Redewendung «Trage nicht alle Eier im selben Korb» beschreibt die Diversifikation von Anlagen gut. Im übertragenen Sinn ist es ratsam, in verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Gold und Immobilien zu investieren. Das Risiko lässt sich noch wirksamer absichern, in dem man Investitionen über verschiedene Wirtschaftssektoren und Regionen streut.

 

Aktien – Verlockung mit Risikobehaftung

Bevor Privatpersonen selbst in Aktien investieren, empfiehlt Sybille Wyss, CEO von Tareno, sich Wissen über die Zusammenhänge von Risiko und Rendite im Zeitverlauf anzueignen. Aktien eignen sich für langfristig ausgelegte Anlagestrategien. Der Kurs einer Aktie kann stark variieren. Von Rückschlägen erholt sie sich meist im Laufe der Zeit wieder; Das Risiko eines Kapitalverlustes reduziert sich mit zunehmender Investitionsdauer. Der Aktienmarkt, geprägt von kurzfristigen Schwankungen, ist demzufolge aus langfristiger Perspektive zu betrachten. Darüber hinaus gilt, dass Unternehmen in Schieflage geraten können und schlimmstenfalls liquidiert werden. Um einen möglichen Kapitalverlust zu minimieren, ist es unerlässlich, in mehrere Unternehmen investiert zu sein. Im Vergleich zu Anleihen sind mit Aktien auf Dauer jedoch höhere Vermögenszuwächse möglich.

 

Private Equity – Gegenstück zur klassischen Aktie

Bei Private Equity handelt es sich um Anteile an Unternehmen, die (noch) nicht an einer Börse kotiert sind. Diese Art von Investition erfolgt meist über professionelle Beteiligungsgesellschaften, die sich als Kapitalgebende auf Private Equity spezialisiert haben. Allein in den USA sind 87% aller Unternehmen mit Einkünften über 100 Mio. USD in privater Hand und somit nicht börsenkotiert. Dieser interessante Markt ist Privatpersonen kaum zugänglich, wenn es um Investitionen geht.

 

Anleihen – Investition mit Dividende

Privatpersonen, die in Anleihen – auch Obligationen genannt – investieren, leihen ihr Geld dem Herausgebenden des Wertpapiers (dem Emittenten) und erhalten dafür als Gegenleistung Zinsen. Im Vergleich zu Aktien sind Anleihen die sicherere Investitonsvariante. Anlegende profitieren von regelmässigen Einkünften. Die Höhe der Einkünfte lässt sich aus der Kennzahl «Rendite auf Verfall» ermitteln. Diese beschreibt den Gesamtertrag einer Anleihe, die bis zum Verfall gehalten wird. Sie setzt sich zusammen aus Zinsniveau, Kreditwürdigkeit des Emittenten und der Laufzeit. Doch auch Anleihen bergen Unsicherheiten, über die sich Anlegende bewusst sein sollten. Steigende Zinsen lassen den Wert einer Investition sinken. Ein Unternehmen kann zahlungsunfähig werden, was zu einem dauerhaften Kapitalverlust führen kann. Auch hier gilt das Prinzip «Je höher die Rendite (auf Verfall), desto risikobehafteter ist das Anlegen».

 

ETFs – Fonds für jedes Portemonnaie

«ExchangeTraded Fund», kurz ETF, beschreibt börsengehandelte Fonds, welche sich an einer Vielzahl an Aktien oder Anleihen orientieren. ETFs sind daher besonders interessant für Anlegende, die wenig Geld diversifiziert investieren möchten. Dabei lassen sich ETFs in «ausschüttend» und «thesaurierend» unterscheiden. Wer ein regelmässiges Einkommen generieren möchte, legt das Geld in «ausschüttende» ETFs an. Als langfristige Investition eignen sich thesaurierende ETFs besser, da hier die Erträge automatisch reinvestiert werden. Anlegende profitieren dadurch vom Zinseszins-effekt und erzielen eine höhere Rendite. Im Vergleich zu einer Einzelanlage bergen ETFs geringere Risiken aufgrund der Diversifikation. Dennoch gilt zu beachten, dass hochbewertete Unternehmen und solche mit hohen Schulden in den ETFs tendenziell übervertreten sind. Das kann sich wiederum negativ auf die Rendite auswirken.

 

Derivate – Tummelfeld für Profis

Termingeschäfte, wie Derivate auch genannt werden, weisen ein hohes Risiko auf und sind in der Handhabung meist komplex. Mit Derivaten lässt sich auf spezifische Markterwartungen spekulieren. Das ist als eine Art Wette zu verstehen, bei der es darum geht, ob der Kurs künftig steigen oder sinken wird. Derivate bieten sich demnach an, um beispielsweise Aktien vor einem möglichen Kursverfall zu schützen. Die Märkte sind jedoch oft unvorhersehbar und Kontrahenten kommen ihren Verpflichtungen nicht in allen Marktphasen nach. Privaten, die nicht über das nötige Fachwissen verfügen, ist vom selbständigen Abschliessen von Termingeschäften abzuraten. Auch mit einer professionellen Anlageberatung ist es notwendig, die wichtigsten Funktionsweisen der Derivate und die damit einhergehenden Risiken zu verstehen.

 

Richtig angelegt ist halb gewonnen

Investitionen sind ein bewährter Weg, um langfristige finanzielle Ziele zu erreichen, Vermögen aufzubauen und finanzielle Sicherheit zu gewährleisten. Durch geschicktes Anlegen können Investierende von potenziellen Renditen und Zinsen profitieren, während sie sich gleichzeitig gegen Inflation und finanzielle Risiken absichern. Es gibt eine Vielzahl von Anlagemöglichkeiten, jede mit Vor- und Nachteilen behaftet.

Immer ratsam ist, sich fundiertes Wissen aufzubauen, sich gründlich zu informieren und die Beratung von Fachleuten in Anspruch zu nehmen, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Expertinnen und Experten können individuelle Bedürfnisse und Ziele berücksichtigen, eine umfassende Analyse durchführen und massgeschneiderte Anlagestrategien entwickeln, die den sich ändernden persönlichen Umständen gerecht werden.

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Simon Lutz
Chief Investment Officer
s.lutz@tareno.ch

 

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