Unabhän­gige Portfo­lio­ana­lyse: Mehr Klarheit für Ihr Vermögen

Was tun, wenn die Perfor­mance trotz guter Märkte enttäuscht? Eine unabhän­gige Analyse zeigt oft, wo das wahre Problem liegt – sei es in der Vermö­gens­ver­wal­tung, der Strategie oder der Produkt­aus­wahl. Ein Praxis­bei­spiel.
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Die Ausgangs­lage: ein Portfolio Check bei Tareno

Ein Ehepaar wandte sich mit dem Wunsch an uns, ihr Anlage­port­folio unabhängig überprüfen zu lassen. Beide sind berufs­tätig und verfolgen das Ziel, im Pensi­ons­alter auf ihr erspartes Vermögen partiell zurück­greifen zu können. Ihr bishe­riger Vermö­gens­ver­walter hatte in den letzten Jahren enttäuscht – die Perfor­mance war unbefrie­di­gend, trotz positiver Markt­be­din­gungen. Das Paar fragte sich: Liegt es an der Strategie, an der Umset­zung – oder an beidem?

Bild Wasser von Rhein von oben aufgenommen

Analyse: Schwä­chen im Portfolio aufge­deckt

Unsere Portfo­lio­ana­lyse brachte deutliche Merkmale zutage: Klumpen­ri­siken, viele intrans­pa­rente Produkte, ein hoher Anteil illiquider Anlagen, unnötig hohe Gebühren sowie erheb­liche Zins- und Währungs­ri­siken. Beson­ders proble­ma­tisch waren Fremd­wäh­rungs­ob­li­ga­tionen mit langen Laufzeiten bis 2050 und alter­na­tive Anlagen, deren Risiken entweder nicht klar kommu­ni­ziert oder nicht richtig verstanden wurden. Die fehlende Trans­pa­renz, beschränkt handel­bare Produkte und die nicht nachvoll­zieh­bare Anlage­stra­tegie führten schliess­lich zu einem massiven Vertrau­ens­ver­lust.

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Fazit: Warum sich eine unabhän­gige Vermö­gens­be­ra­tung lohnen kann

Eine fundierte Zweit­mei­nung kann entschei­dend sein. Wer seine Anlage­stra­tegie versteht, trifft bessere Entschei­dungen – heute und für die Zukunft.

Wir empfahlen eine klare, verständ­liche Aktien lastige Dividen­den­stra­tegie – fokus­siert auf liquide Direkt­an­lagen, stabile Erträge, breite Diver­si­fi­ka­tion und kosten­ef­fi­zi­ente Produkte. Auf eigens verwal­tete Produkte und schwer verkäuf­liche Anlagen soll zukünftig bewusst verzichtet werden, ebenso auf unnötig hohe Fremd­wäh­rungs­ri­siken. Ziel war ein Portfolio, mit dem sich das Ehepaar wieder identi­fi­zieren kann. Die Fremd­wäh­rungs­ob­li­ga­tionen und illiquiden Positionen wurden, soweit möglich, unmit­telbar abgebaut. Das Ergebnis: ein strate­gisch struk­tu­riertes Portfolio, das nicht nur besser performt, sondern dem Ehepaar auch das gute Gefühl zurück­gibt, ihre finan­zi­elle Zukunft im Griff zu haben. Sie haben die Empfeh­lungen vollständig umgesetzt – und sind heute spürbar zufrie­dener und zuver­sicht­li­cher als zuvor.

Autorin

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