Stärke, die noch kaum Beach­tung findet

Während sich an den Aktien­märkten vieles um KI und Halbleiter dreht, entstehen abseits des Rampen­lichts neue Chancen. Für den Tareno Hawk-Eye Ansatz wird es beson­ders inter­es­sant, wenn einzelne Aktien trotz geringer Aufmerk­sam­keit relative Stärke entwickeln und positive Nachrichten anschlies­send zu einer überpro­por­tio­nalen Markt­re­ak­tion führen.

Relative Stärke statt Markt­pro­gnosen

Der Hawk-Eye Ansatz versucht nicht vorher­zu­sagen, welcher Sektor als Nächstes im Fokus des Marktes stehen wird. Entschei­dend ist vielmehr, wo sich eine Verän­de­rung bereits in den Kursen zeigt.

Gerade in wenig beach­teten oder unbeliebten Markt­seg­menten können attrak­tive Chance Risiko Profile entstehen. Ein tiefes Anleger­inter­esse allein ist jedoch kein Kaufsi­gnal. Relevant wird es erst, wenn einzelne Aktien beginnen, sich vom schwa­chen Umfeld abzukop­peln und ein konstruk­tives Preis­mu­ster auszu­bilden.

Genau nach solchen Signalen durch­su­chen unsere quanti­ta­tiven Modelle täglich mehrere tausend Aktien weltweit. Ziel ist es, bestä­tigte Markt­ver­än­de­rungen frühzeitig zu erkennen und diszi­pli­niert umzusetzen.

Merck & Co.: Relative Stärke wird sichtbar

Ein promi­nentes Beispiel dafür war im August Merck & Co. Die Aktie gewann rund 14%, während der Gesund­heits­sektor ledig­lich 3% zulegte. Beson­ders auffällig war die zuneh­mende Abkopp­lung vom Sektor­um­feld, nachdem die Aktie zuvor lange wenig Beach­tung gefunden hatte.

Für den Hawk-Eye Ansatz kamen dabei drei Faktoren zusammen:

Merck Co Hawk Eye DE 1

Geringe Aufmerk­sam­keit
Pharma und Biotech­no­logie standen deutlich weniger im Fokus als KI und Halbleiter. Gerade in solchen Markt­be­rei­chen können Chancen entstehen, wenn einzelne Unter­nehmen neue relative Stärke zeigen.

Konstruk­tives Preis­mu­ster
Merck & Co. begann sich zuneh­mend vom Gesund­heits­sektor abzusetzen. Für unsere Modelle war dies ein wichtiges Signal für ein verän­dertes Markt­ver­halten.

Bestä­ti­gung durch die Markt­re­ak­tion
Am 19. August meldeten Merck & Co. und Moderna positive Phase 3 Daten für ihren perso­na­li­sierten mRNA Krebs­impf­stoff in Kombi­na­tion mit Keytruda. Die Merck & Co. Aktie reagierte mit einem Kurssprung von rund 12%. Entschei­dend für unseren Ansatz ist dabei nicht nur die gute Nachricht selbst, sondern die ausser­ge­wöhn­lich starke Reaktion des Marktes darauf.

Wenn der Markt neue Infor­ma­tionen neu bewertet

Merck & Co. zeigt exempla­risch, wie der Hawk-Eye Ansatz funktio­niert. Unsere Modelle suchen nicht nach dem perfekten Tiefpunkt und richten das Portfolio nicht auf Basis volks­wirt­schaft­li­cher Prognosen offen­siver oder defen­siver aus.

Entschei­dend ist, wo relative Stärke entsteht und wie der Markt auf neue Infor­ma­tionen reagiert. So verän­dert sich die Ausrich­tung des Portfo­lios mit dem Markt und nicht mit einer Prognose über den Markt.

Ob die zuneh­mende Stärke defen­siver Markt­seg­mente bereits ein Hinweis auf ein schwie­ri­geres Markt­um­feld ist, wird sich zeigen. Für Hawk-Eye zählt nicht die Vorher­sage, sondern die bestä­tigte Verän­de­rung.

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Haftungs­aus­schluss

Dieses Dokument wurde zu Marke­ting- und Infor­ma­ti­ons­zwecken erstellt und stellt weder ein Angebot noch eine Auffor­de­rung zur Zeich­nung oder zum Kauf bzw. Verkauf von Anteilen dieses Anlage­fonds dar. Es stellt keine Anlage­be­ra­tung dar. Massgeb­lich sind ausschliess­lich die aktuellen Fonds­do­ku­mente (insbe­son­dere Prospekt und KID). Die vergan­gene Wertent­wick­lung ist kein verläss­li­cher Indikator für zukünf­tige Ergeb­nisse.

Bilder: Marijke Vosmeer, Luzia Hunziker, Jürg Kaufmann, Istock, Unsplash / Grafiken: Tareno AG / Bloom­berg