FuW Fonds­por­trait: Wasser – das Elixier allen Lebens

Wasser ist mehr als eine unver­zicht­bare Lebens­grund­lage: Es ist eine spannende Anlage­mög­lich­keit. Wie unser Fonds­ma­nager Stefan Schütz im Magazin «Fonds’25» der Finanz und Wirtschaft erläu­tert, ist Wasser oft nicht in der benötigten Menge oder Qualität verfügbar, was erheb­liche Investi­tionen erfor­dert. Auf welche weiteren Treiber sich der Wasser­sektor stützt, erfahren Sie im vollstän­digen Artikel von Damien Martin.
Bild Zeitungen

Wasser geht uns alle etwas an. Der mensch­liche Körper besteht bis zu 65% daraus, und das zuweilen kalte Nass ist das Elixier
allen Lebens, das sich auf unserem Globus der Zugang nicht überall gut und gleich gut gewähr­lei­stet. Dies gilt nicht nur in Afrika, wo grund­sätz­lich genügend Nieder­schlag fällt, wie Stefan Schütz, Fonds­ma­nager des Tareno Global Water Solutions Fund, erklärt.

Auch in den Industrie­län­dern des Westens wird das Thema von Proble­ma­tiken begleitet. Dabei handle es sich stets um die gleichen vier Problem­stel­lungen. «Die Thema­tiken sind regio­nen­über­grei­fend die gleichen und sind katego­ri­sierbar », sagt Schütz. So habe man entweder zu viel oder zu wenig Wasser, oder der Zugang bzw. die Qualität des Wassers sei zu schlecht.

Stark regio­nale Thematik

Dass diese Thema­tiken über Regionen hinweg greifen, hängt, so Schütz, auch damit zusammen, dass Wasser ein sehr stark regio­nales Thema sei. «Die Frage­stel­lungen rund ums Thema Wasser sind beispiels­weise in Basel komplett andere als in Zürich.» Dies, so Schütz, sei gleich­zeitig die grösste Heraus­for­de­rung und Chance als Manager dieses Fonds. Denn: Es werde zwar kein Unter­nehmen geben, das in Winner-takes-it-all-Manier den Markt beherr­sche und die Rendite antreibe. Doch es werde immer kleine und mittlere Gesell­schaften geben, die in ihrer Region das Thema Wasser profi­tabel umsetzten. Daher, so Schütz, konzen­triere sich der Fonds auch auf Small- und Mid-Cap-Unter­nehmen.

Bereits 2024, aber auch im angelau­fenen Jahr sind es insbe­son­dere die Infra­struk­tur­pro­gramme, die den Markt rund um Wasser prägen,
erklärt Schütz. In den USA wurden sie bereits durch Joe Biden angestossen, und es wird erwartet, dass Donald Trump die Ausgaben weiter ankur­beln wird. Zudem gebe es einige Trends, die für die Wasser­the­matik als Anlage­ob­jekt sprächen, meint Schütz. «Die Chipher­stel­lung benötigt ultrareines Wasser. Damit dieses Wasser zur Verfü­gung gestellt werden kann, braucht es wiederum Investi­tionen in die Infra­struktur.»

Portrait Stefan Schütz Tareno AG

Langfri­stiger Begleiter

Neben den struk­tu­rellen Treibern seien aber insbe­son­dere auch gesamt­markt­ge­trie­bene Faktoren wie die Zinslage sowie die Energie­preise bedeu­tend. «Die gesamte Kosten­seite ist sehr wichtig. da gehören Zinsen, Rohstoff- und Energie­preise dazu.» Zudem, so Schütz, sei der Fonds stark zykli­schen Branchen wie der Industrie und der Baubranche ausge­setzt. Der Fonds investiere in ein Thema, das uns lange begleiten werde. Daher empfiehlt Schütz denn auch eine Halte­dauer von minde­stens fünf bis sieben Jahren. Das Thema Wasser sei per se nicht etwas fürs schnelle Geld, sondern für eine nachhal­tige und ökolo­gi­sche Rendite. «Die Mühle mahlt langsam», kommen­tiert Schütz.

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