Warum ein klarer Plan wichtiger ist als jede Prognose

Nicht jedes Invest­ment entwickelt sich wie erwartet. Entschei­dend ist deshalb nicht, jeden Einstieg richtig zu treffen, sondern bereits beim Kauf zu wissen, unter welchen Bedin­gungen eine Position wieder verkauft wird. BMW zeigt, warum konse­quente Verlust­be­gren­zung ein zentraler Bestand­teil des Tareno Hawk-Eye Ansatzes ist.

BMW: Wenn der Markt das Signal nicht bestä­tigt

Die Automo­bil­in­du­strie befindet sich durch den Übergang zur Elektro­mo­bi­lität in einem tiefgrei­fenden struk­tu­rellen Wandel. Neue Wettbe­werber, insbe­son­dere aus China, setzen die etablierten Hersteller mit hoher Innova­ti­ons­ge­schwin­dig­keit und aggres­siver Preis­ge­stal­tung unter Druck.

Diese Disrup­tion führte auch bei BMW zu grosser Skepsis am Markt. Während BMW in früheren Markt­phasen zeitweise mit zweistel­ligen KGVs bewertet wurde, liegt das aktuelle KGV bei rund 5.

Zusammen mit dem stark negativen Senti­ment entstand damit eine inter­es­sante antizy­kli­sche Ausgangs­lage. Für den Hawk-Eye Ansatz reicht eine günstige Bewer­tung jedoch nicht aus. Entschei­dend ist, ob der Markt beginnt, diese Ausgangs­lage auch im Kursver­halten zu bestä­tigen.

Vom Einstieg zum Ausstieg

Der Invest­ment­pro­zess folgte bei BMW vier klaren Schritten:

Hawk Eye Oktober Chart of the Month

1. Auf die Umkehr warten

Eine tiefe Bewer­tung ist noch kein Kaufsi­gnal. Gerade in einem struk­tu­rellen Umbruch können sich histo­ri­sche Bewer­tungs­mass­stäbe verschieben. Solange eine Aktie neue Tiefstände erreicht, warten unsere Modelle deshalb auf klar definierte Umkehr­mu­ster im Kursver­lauf.

2. Das Einstiegs­si­gnal erkennen

Bei BMW traf ein ausge­prägt negatives Senti­ment auf ein zuneh­mend konstruk­tives Preis­mu­ster und steigende relative Stärke. Als der Markt damit unsere antizy­kli­sche Ausgangs­lage bestä­tigte, bauten wir eine Position auf.

3. Die Bestä­ti­gung des Marktes bleibt aus

Die erwar­tete Fortset­zung setzte sich jedoch nicht durch. Die relative Stärke verschwand und das positive Preis­mu­ster wurde negiert. Damit war ein wesent­li­cher Bestand­teil des ursprüng­li­chen Invest­ment Cases nicht mehr gegeben.

4. Konse­quenter Ausstieg

Wir verkauften die Position gemäss unserem Regel­werk. Nicht weil BMW plötz­lich funda­mental unattraktiv war, sondern weil der Markt unser ursprüng­li­ches Signal nicht mehr bestä­tigte.

Verluste begrenzen, Kapital schützen

Nicht jedes Signal funktio­niert. Entschei­dend ist deshalb nicht, mit jeder Einschät­zung richtig­zu­liegen, sondern bereits beim Einstieg zu wissen, wann man falsch­liegt.

Klare Ausstiegs­re­geln helfen, Verluste zu begrenzen, Depot­lei­chen zu vermeiden und Kapital für neue Chancen verfügbar zu halten. Genau darin liegt ein zentraler Vorteil des Tareno Hawk-Eye Ansatzes: Die Strategie folgt nicht einer Meinung über den Markt, sondern einem diszi­pli­nierten Prozess mit klaren Regeln für Einstieg und Ausstieg.

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Haftungs­aus­schluss

Dieses Dokument wurde zu Marke­ting- und Infor­ma­ti­ons­zwecken erstellt und stellt weder ein Angebot noch eine Auffor­de­rung zur Zeich­nung oder zum Kauf bzw. Verkauf von Anteilen dieses Anlage­fonds dar. Es stellt keine Anlage­be­ra­tung dar. Massgeb­lich sind ausschliess­lich die aktuellen Fonds­do­ku­mente (insbe­son­dere Prospekt und KID). Die vergan­gene Wertent­wick­lung ist kein verläss­li­cher Indikator für zukünf­tige Ergeb­nisse.

Bilder: Marijke Vosmeer, Luzia Hunziker, Jürg Kaufmann, Istock, Unsplash / Grafiken: Tareno AG / Bloom­berg