Ueli Bollag im Inter­view mit Sphere: “Wir setzen gezielt auf die Verjün­gung unserer Führungs­kräfte.”

Im Inter­view mit Jérôme Sicard von Sphere gibt Josef (Ueli) Bollag Einblick in die jüngsten Entwick­lungen bei Tareno. Er erläu­tert, wie sich das Unter­nehmen gewan­delt hat und was heute das Leistungs­ver­spre­chen ausmacht. Zudem äussert er sich zu aktuellen Themen wie Fintech und Bitcoin.
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„Wir wollen die Führungs­kräfte auf allen Ebenen des Unter­neh­mens verjüngen“.

Der Basler Vermö­gens­ver­walter Tareno ist in den letzten Jahren stark gewachsen und hat heute ein verwal­tetes Vermögen von mehr als drei Milli­arden Franken. Dies ist ein wichtiger Schritt, um sich auf die Zukunft vorzu­be­reiten und sein Wachstum zu sichern, wie sein Präsi­dent, Ueli Bollag, betont.

Von Jérôme Sicard

Welches sind die Instru­mente oder Ressourcen, die sich selbstän­dige Manager heute unbedingt aneignen müssen, wenn sie langfri­stig bauen wollen?

In erster Linie die mensch­li­chen Ressourcen! Der Erfolg eines Verwal­ters beruht langfri­stig auf klaren Struk­turen, hervor­ra­genden Mitar­bei­tern und einer starken Führung. Um Kunden­ver­mögen optimal zu verwalten, müssen die Mitar­beiter auch über die richtigen Infor­ma­ti­ons­ter­mi­nals zur Erfas­sung von Finanz­daten und das richtige PMS verfügen. Hinzu kommen ein rigoroses Risiko­ma­nage­ment und die ständige Einhal­tung von Vorschriften, um ein Höchst­mass an Sicher­heit zu errei­chen. Ich habe vorhin von einer starken Führung gespro­chen, denn die Geschäfts­lei­tung und der Verwal­tungsrat müssen eine kohärente Strategie verfolgen, bei der die langfri­stige Kunden­be­treuung stets im Vorder­grund steht.

Haben Sie in den letzten Jahren Fintech-Anwen­dungen in Ihr System integriert?

Nein. Während vor fünf oder sechs Jahren viel über Fintechs und Wealtht­echs gespro­chen wurde, ist dies heute nicht mehr der Fall. Sie sind sozusagen vom Radar verschwunden. Anderer­seits kann man das Gleiche nicht über die künst­liche Intel­li­genz sagen, die uns viel bringen wird, auch wenn die persön­liche Inter­ak­tion letzt­lich im Vorder­grund stehen wird.

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Wie hat sich Tareno in den letzten Jahren am meisten verän­dert?

Zunächst einmal sind wir stark gewachsen. Wir haben heute rund vierzig Mitar­bei­tende und verwalten über drei Milli­arden Franken. Vor allem sind wir ständig bestrebt, Innova­tionen in unseren Prozessen und Arbeits­me­thoden zu fördern, damit wir agil bleiben, antizi­pieren und uns besser auf die Zukunft einstellen können.

So haben wir zum Beispiel dafür gesorgt, dass die neue Genera­tion von Mitar­bei­tenden vollständig in die Struktur integriert wird, auch auf der Führungs­ebene, um uns eine neue Perspek­tive zu geben und die Nachhal­tig­keit unserer Tätig­keit zu erleich­tern. Wir haben ein moder­neres, attrak­ti­veres Arbeits­um­feld für unsere Kunden­be­rater geschaffen. Ausserdem haben wir einen struk­tu­rierten Nachhal­tig­keits­an­satz für unsere Anlage­lö­sungen einge­führt und unser Angebot u. a. um Finanz­pla­nungs­dienst­lei­stungen erwei­tert.

Den Link zum gesamten Inter­view finden Sie oben.

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